Festgeld im Vergleich zu Geldmarktfonds

Auch im kurzfristigen Anlagebereich bieten sich den Kunden einige Alternativen zur Geldanlage.
Zwei Anlageformen, die sich von der Anlageform und Ausstattung her in einigen Punkten unterscheiden, sind das Festgeld und das Investment in Geldmarktfonds.

Während das Festgeld schon viele Jahre eine beliebte und oft genutzte Anlage im kurzfristigen Bereich ist, ist das Investment in Geldmarktfonds erst seit einigen Jahren bei den meisten Kunden bekannt.

Das Festgeld eignet sich besonders für Kunden, die eine hundertprozentig sichere Anlageform haben möchten und zudem schon im Voraus wissen, wie lange sie das investierte kapital ungefähr nicht benötigen. Dieses ist aus dem Grunde wichtig, weil man beim Festgeld das Kapital immer für eine bestimmte Dauer anlegen muss, und eine vorzeitige Verfügung nicht möglich ist. Die Rendite des Festgeldes liegt im Durchschnitt zwischen drei und fünf Prozent im Jahr.
Beim Geldmarktfonds hat der Kunde zwar keine hundertprozentige Sicherheit, aber dennoch gilt auch diese Anlage als sehr risikoarm. Die Geldmarktfonds investieren ihr Kapital bzw. das Kapital des Kunden in kurzfristige Renten- und Geldmarktpapiere. Das Risiko der Anlage besteht darin, dass der Wert des Geldmarktfonds evt. seit Kauf durch den Kunden sinkt, und der Kunde dadurch einen Kursverlust erleiden kann.

Dennoch erzielte man mit Geldmarktfonds in der Vergangenheit eine etwa gleich hohe Rendite wie beim Festgeld.
Der Vorteil des Geldmarktfonds gegenüber dem Festgeld ist die tägliche Verfügbarkeit. Der Anleger kann die gekauften Fonds jederzeit zum Rücknahmepreis veräußern, und ist somit flexibler als beim Festgeld.